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Zölle übertrumpft: Wo sollten Exporteure als nächstes suchen?

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Nun ist es offiziell. Washington hat die Zollregeln wieder hervorgeholt. Durch die neue Welle von Einfuhrzöllen von Präsident Trump sehen sich Exporteure in die USA nicht nur mit den üblichen Zollhürden konfrontiert, sondern auch mit deutlich höheren Rechnungen an der Grenze.

In den Vorstandsetagen in ganz Europa ertönte ein Stöhnen.

Für viele Exporteure waren die USA schon immer der große Traum: eine riesige, wohlhabende Verbraucherbasis mit einer Vorliebe für so ziemlich alles. Doch wenn diese lukrativen Verkäufe mit hohen Zöllen verbunden sind, schrumpfen die Margen schneller als das Vertrauen in ein 400-seitiges Zollformular.

Warum Zölle wichtig sind (und schaden)

Ein paar Prozentpunkte hier oder da klingen vielleicht nicht viel, aber Zölle summieren sich. Ein 10-prozentiger Zoll kann Ihren Wettbewerbsvorteil zunichtemachen, insbesondere wenn Ihre Konkurrenten im Inland produzieren oder über Handelsabkommen beziehen, für die Sie nicht qualifiziert sind.

Es geht nicht nur ums Geld. Höhere Zölle bedeuten auch einen komplexeren Papierkram, Compliance-Prüfungen und eine Art Unsicherheit, die Finanzchefs nervös macht. Kein Wunder, dass sich so viele Exporteure jetzt fragen: „Wenn nicht in den USA, wo dann?“

Blick nach Osten: Die asiatische Chance

Die Antwort könnte im Osten liegen. Während die USA Zollmauern errichten, baut Asien eifrig Handelsbrücken. Viele Länder der Region senken Handelsbarrieren, schließen Freihandelsabkommen und werben aktiv um ausländische Lieferanten.

Bedenken Sie:

  • ASEAN (denken Sie an Thailand, Vietnam, Malaysia, Indonesien) hat über 650 Millionen Verbraucher und wird zunehmend zur Fabrik – und zum Einkaufszentrum – der Welt.
  • Japan und Südkorea sind hochwertige Märkte, die hungrig nach hochwertigen Importgütern sind und oft weniger mit Zollproblemen zu kämpfen haben als die USA.
  • Indien öffnet sich wie nie zuvor, mit einer riesigen und wachsenden Mittelschicht, die bereit ist, für alles von Snacks bis hin zu Software Geld auszugeben.
  • China, Kambodscha geopolitisch gesehen mag es schwieriger sein, aber die Chancen bleiben enorm, wenn man strategisch vorgeht.

In vielen dieser Märkte sind die Zolltarife nicht nur niedriger, sondern auch vorhersehbarer als in den USA. Nimmt man noch schnellere Wachstumsraten und eine steigende Verbrauchernachfrage hinzu, erscheint das „Risiko“ Asiens plötzlich eher als Chance.

Mach es nicht alleine

Natürlich ist der Markteintritt in Asien nicht so einfach wie das Verschiffung eines Containers und das Hoffen auf das Beste. Jeder Markt hat seine Eigenheiten: regulatorische Hürden, Geschäftsetikette und Vertriebskanäle, die für Neulinge ein Labyrinth sein können.

Deshalb ist es so wichtig, Mitarbeiter vor Ort zu haben. Bei Go Exporting verfügen wir über Berater in der gesamten Region – von Delhi bis Tokio, von Bangkok bis Seoul – die die Märkte in- und auswendig kennen. Sie können Ihnen helfen:

  • Identifizieren Sie die attraktivsten Länder für Ihre Branche.
  • Verstehen Sie die lokalen Vorschriften und die Erwartungen der Verbraucher.
  • Finden Sie zuverlässige Distributoren, Partner und Kunden.
  • Entwickeln Sie eine Markteintrittsstrategie, die kostspielige Fehltritte vermeidet.

Der kluge Schachzug

Also ja, die US-Zölle könnten wehtun. Aber sie könnten genau der Anstoß sein, den Exporteure brauchen, um zu diversifizieren und Märkte zu erschließen, in denen das Wachstum schneller, der bürokratische Aufwand geringer und die Kunden wartend sind.

Denn wenn eine Tür zuschlägt (mit einem lauten, trumpeschen Knall), liegt das meist daran, dass eine andere – vielleicht in Asien – weit aufschwingt.

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